Praxisprojekt

„Entwicklung eines virtuellen Labors zum Thema 'Elektromobilität'“

Zielgruppe:

Bachelor Angewandte Informatik, Bachelor Angewandte Kognitions- und Medienwissenschaften

Kontakt:

Sven Manske, manske@collide.info, 0203/379-4178, LF115

Termin:

Dienstags, 10 bis 14 Uhr

Raum: 

LF 120

Kick-Off-Meeting: Dienstag den 18.04.2017 um 10.15 Uhr im Raum LF120

Beschreibung:

Erhöhte Feinstaub-Werte, Abgasskandale in der KFZ-Branche und erschöpfende Rohstoffe sind einige der Probleme in unserem Zeitalter. Der Industriezweig der Elektromobilität hat sich zum Ziel gesetzt, Mobilitätsbedürfnisse unter Berücksichtigung von Aspekten der Nachhaltigkeit zu erfüllen. In Norwegen erreichen Elektroautos bereits rund 20% Marktanteil und heizen dabei die Debatte rund um E-Mobility an. Ein wesentlicher Aspekt der Diskussion rund um dieses Thema stellt die Umweltbilanz in Bezug auf den gesamten Lebenszyklus dar. Abgesehen von der eigentlichen Produktion der Fahrzeuge, lässt sich die Umweltbilanz „Well-to-Wheel“, also von der Quelle bis zum Rad betrachten. Dabei hängt es von verschiedenen Faktoren, wie dem Wirkungsgrad oder der Kraftwerksart, dem der Strom entstammt, ab.

Ziel des Praxisprojekts ist es, ein virtuelles Labor zu entwickeln, welches die Zusammenhänge, Aspekte und Probleme der Elektromobilität mit Hilfe interaktiver Simulationen darstellt. Benutzer lernen beispielsweise bei der Durchführung der Lebenszyklusanalyse („Life cycle assessment“) über das durchaus kontrovers zu betrachtende Feld der Elektromobilität. Lohnt sich ein Elektroauto aus Sicht der CO2-Emissionen, wenn die Elektrizität zur Hälfte aus Kohlekraftwerken kommt? Macht es in Bezug auf E-Mobility Sinn, komplett auf erneuerbare Energien zu setzen? Solche Fragen sollen anhand der Simulation erörtert werden können. In Verbindung mit externen Lernressourcen und dem virtuellen Labor ein forschend-entdeckendes Lernszenario entwickelt werden, welches im Praxisprojekt evaluiert werden soll.

Abbildung 1:  Links: Modell für die LCA, entnommen aus den eLCAr Project Guidelines[1]; Rechts: Simulation eines Osmosekraftwerks

Das Projekt beginnt mit einer kurzen Seminarphase, in welcher alle Teilnehmer einen Vortrag zu dem von ihnen erarbeiteten Grundlagen-Thema halten und diesen in einer kurzen Ausarbeitung dokumentieren. Im weiteren Projektverlauf steht vor allem die Arbeit in Kleingruppen im Fokus, zur Koordination gibt es ein wöchentliches Plenum, in welchem auch die Betreuer anwesend sind. Während der Projektlaufzeit wird die Projektgruppe den Stand der Arbeit zweimal vorstellen (Konzept und Produkt). Problematik, Grundlagen, Konzept, Umsetzung und Evaluation des Projekts werden zudem in einem Endbericht festgehalten.



[1] http://www.elcar-project.eu/fileadmin/dokumente/Guideline_versions/eLCAr_guidelines.pdf


Teilnahmevoraussetzungen:

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme sind Kenntnisse in der Web-Entwicklung (HTML5, JS, CSS).

Anmeldung:

  • Komedia: zentrale Anmeldung
  • BAI: Email an Sven Manske: manske@collide.info