Intructors:

Prof. Ulrich Hoppe
office hours: on appointment, email: hoppe@collide.info

Dipl.-Math. Tilman Göhnert
office hours: on appointment, email: goehnert@collide.info

Dates:

Lecture:
Tuesday, 14 - 16, LC 137

Exercise Course:
Tuesday, 16-18, LC 137

Targeted Audience:

AI MA (1. / 3. WP)
ISE/CE-ISV M.Sc. (1. FS WP)
KOMMEDIA MA (WA)

Literature:

  • Social Network Analysis, S. Wasserman and K. Faust, Cambridge University Press, 1994
    ISBN-13: 978-0521387071 
  • Communities of practice: Learning, meaning, and identity, E. Wenger, Cambridge University Press, 1998
    ISBN-13: 978-0521430173
  • Social Networks and the Sematic Web, P. Mika, Springer, 2007
    ISBN-13: 978-0387710006
  • Graph Theory, 3rd Edition, R. Diestel, Springer, 2006
    ISBN-13: 978-3540261834
    Website for the book, including links to an electronic edition:
    http://diestel-graph-theory.com/

Dozenten:

Prof. H. Ulrich Hoppe
Sprechstunde: nach Vereinbarung, email: hoppe@collide.info

Dipl.-Inform. Sven Manske
Sprechstunde: nach Vereinbarung, email: manske@collide.info

M.Sc. Tobias Hecking
Sprechstunde: nach Vereinbarung, email: hecking@collide.info

Vorlesung:

Donnerstags, 08 - 10 Uhr, LB 107

Übungen:

s. LSF

Zielgruppe:

BA Komedia

Besuche in Museen beinhalten klassischerweise das Betrachten von Exponaten und Durchlesen von dazugehörigen Beschilderungen mit Erklärungen und Zusatzinformationen. Im Lehrkontext werden Museen häufig verwendet, um einen besseren Eindruck von der Thematik durch aktives und direktes Erleben zu vermitteln. Dabei hängt der Grad des direkten Erlebens nicht nur von der Präsentation der Exponate ab. Zusatzinformationen können weiteres Wissen vermitteln und den Besuchern tiefere Einblicke in die Materie erlauben. Multimediale Informationen zu Exponaten sind hierbei sehr gut geeignet, beschränken sich in der Regel aber auf Video- oder Audio-Material. Noch seltener findet man Simulationen oder interaktive Präsentationen. Dabei bieten sich Museen besonders für diese Art der Anreicherung an, da viele Exponate entweder nicht vollständig vorhanden sind, nicht mehr funktionieren, oder vor den Händen der Besucher geschützt werden müssen. Sind hingegen solche zusätzlichen Medien vorhanden, ist die Nutzung meist auf Einzelpersonen beschränkt und somit für Gruppen ungeeignet. An dieser Stelle kann die Nutzung eines mobilen Gerätes (z.B. eines Smartphones) helfen, multimediale Zusatzinformationen in Form von Videos, Audio-Dateien oder Simulationen unabhängig und direkt einem Benutzer oder einer Kleingruppe zu präsentieren.

Hierzu sollen in diesem Praxisprojekt ein Szenario und die Materialien für die multimediale Anreicherung einer Ausstellung über Spionage und Kryptographie erstellt werden. Dies beinhaltet die selbständige Erarbeitung und Einarbeitung in die Thematik, die Sammlung und Aufbereitung multimedialer Zusatzinformationen, sowie die Erstellung und Programmierung von interaktiven Simulationen. Weiterhin ist eine Einarbeitung in die mobilen Web-Entwicklung (HTML, JavaScript, CSS, Web-Server), in nötige Werkzeuge zur Projektarbeit (z.B. Versionskontrollsystem) notwendig. Im Szenario sollen die Informationen über eine anzupassende, mobile Android-Anwendung und den mobilen Web-Browser den Benutzern über 2D-Codes zugänglich gemacht werden. Das Szenario soll exemplarisch durchgeführt und die Funktionalität durch Nutzertests überprüft werden.

Das Projekt beginnt mit einer kurzen Seminarphase, in welcher alle Teilnehmer einen Vortrag zu dem von ihnen erarbeiteten Grundlagen-Thema halten und diesen in einer kurzen Ausarbeitung dokumentieren. Im restlichen Projekt steht vor allem die Arbeit in Kleingruppen im Fokus, zur Koordination gibt es ein wöchentliches Plenum, in welchem auch die Betreuer anwesend sind. Während der Projektlaufzeit wird die Projektgruppe den Stand der Arbeit zweimal vorstellen (Konzept und Produkt). Problematik, Grundlagen, Konzept, Umsetzung und Evaluation des Projekts werden zudem in einem Endbericht festgehalten.

Sonstige Informationen:

Das Projekt wird im Kontext der Spionage-Ausstellung (http://www.spionage.de/) in Oberhausen am Centro durchgeführt. Dabei sind auch Besuche der Ausstellung eingeplant.

Teilnahmevoraussetzungen:

Voraussetzungen für BAI-Studierende: Für eine erfolgreiche Teilnahme sind Kenntnisse in der Web-Entwicklung für mobile Endgeräte. Java-Kenntnisse und Erfahrungen in der Android-Programmierung sind ebenfalls hilfreich.

Vorausetungen für Komedia-Studierende: wurden in der Informationsversanstaltung erörtert.

Termin


Der erste Termin des Projekts findet am Dienstag, den 16. Oktober 10:00 Uhr im LF 120 statt. Die Teilnahme ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer obligatorisch!

Titel: Entwicklung eines Serious Games für Ärzte in Weiterbildung zum Training von Problem- und Patienten-zentrierter Gesprächsführung
Zielgruppe: Master Komedia, Master AI
Dozent(in): Sabrina Ziebarth, H. Ulrich Hoppe
Termin: Dienstag, 16.10., 15 Uhr, LF 120
Raum: noch nicht festgelegt

Beschreibung:

Empfindsamkeit und Einfühlungsvermögen im Umgang mit Patienten sind die Voraus-setzungen für ein gutes Arzt-Patientengespräch. Täglich sind Ärzte in der Praxis oder im Krankenhaus gefordert, Gespräche mit Patienten oder Angehörigen auf unterschiedlichen Ebenen zu führen. Sie müssen Diagnosen mitteilen, verschiedene Behandlungen erörtern, Ängste und Fragen der Patienten und deren Angehörigen aufgreifen, und dies alles meistens auch noch unter enormen Stressbedingungen und Zeitdruck. Das Training von Problem- und Patienten-zentrierter Gesprächsführung stellt damit einen wichtigen Aspekt für angehende Fachärzte dar. Im Rahmen des Forschungsprojektes KOLEGEA (http://www.kolegea.de/) wird versucht, Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt der Allgemeinmedizin in ihrem selbstorganisierten Lernprozess durch Bereitstellung verschiedener Werkzeuge zu unterstützen.
Dazu soll in diesem Praxisprojekt ein Serious Game zum Training von Problem- und Patienten-zentrierter Gesprächsführung entwickelt werden. Dies umfasst die Erarbeitung der theoretischen Grundlagen des Anwendungsgebietes (Arzt-Patienten-Gespräche, Gesprächsführung, Argumentationstechniken, Umgang mit Konflikten, etc.) sowie der notwendigen technischen Grundlangen und nötiger Werkzeuge zur Projektdurchführung. Es soll mindestens ein Szenario eines Arzt-Patientengesprächs erarbeitet und als Serious Game implementiert werden. Das Spiel soll im Browser spielbar sein, so dass es ggf. später ein Werkzeug des KOLEGEA-Portals darstellen kann (die Integration ist jedoch kein Teil des Praxisprojekts).

Kontakt für Nachfragen:  ziebarth@collide.info


Zu Anfang des Studiums stehen Studierende oft vielen Neuerungen gegenüber. Manche ziehen alleine in eine fremde Stadt und stehen so zum ersten Mal in ihrem Leben auf eigenen Beinen. Für das Organisieren und Lernen für Prüfungen sind sie selbst verantwortlich. Die klaren Strukturen eines Stundenplans fehlen an der Universität. Auch der Klassenverband fällt weg und wird durch einen Jahrgang von Kommilitonen ersetzt, der nicht selten über 100 Personen misst. Gerade zu Beginn des Studiums kann es sich daher als schwierig erweisen, eine geeignete Lerngruppe für ein spezielles Fach zu finden. Man kennt viele Kommilitonen vielleicht vom Sehen, hat aber weder einen Überblick über ihre belegten Fächer noch ihre Stärken und Schwächen. Doch auch in höheren Semestern ist das Finden von Lernpartnern nicht immer leicht. Dies wird durch einen verteilten Campus, wie beispielsweise in Duisburg, noch weiter erschwert. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten in speziell dafür geschaffenen Bereichen oder in leeren Seminarräumen gemeinsam oder alleine zu lernen. Oft wird so die Zeit zwischen zwei Vorlesungen überbrückt oder der sich über das Semester aufgestaute Stoff aufgeholt.

An diesem Punkt soll die Android-Applikation Meet2Learn ansetzen und bei der Initiierung und Organisation von Lerngruppen im universitären Umfeld helfen. Benutzer sollen die Möglichkeit bekommen, Lerngruppen zu erstellen, bestehenden Gruppen zu finden und beizutreten, öffentlich sichtbar an Lernorten einzuchecken und somit die Bildung von Lerngruppe erleichtern. Die Unterstützung des Systems endet, sobald die Gruppe gebildet worden ist und sich zusammenfindet. Alle darauf folgenden Aktivitäten, wie beispielsweise der Austausch von gemeinsam erstellten Daten, Abstimmungen sowie Sammlung von Lehrinhalten, sollen durch bereits existierende und etablierte Dienste realisiert und ins System eingebunden werden.

Dieses Seminar ist ein Bachelorseminar für die Angewandte Informatik.

Das erste Treffen wird am Donnerstag, den 25. Oktober, um 14:00 Uhr in LF 120 sein stattfinden.

Bitte melden Sie sich vorab bei Sven Manske, manske@collide.info, an.